post Kategorie: Allgemeines post Kommentare deaktiviert post1. Februar 2010

Tipp für alle Fans von Sexy Cora, die süsse Big Brother Cora ist nun auh bei RTL2 in BiG BROTHER zu sehen. Kostenlos :-) .

post Kategorie: Allgemeines post Kommentare deaktiviert post18. Oktober 2009

Die Zeiten haben sich geändert. Früher gab es nur 08/15-Kondome (genauso lang wie ein DIN-Bleistift), und heute ist für jeden Geschmack was dabei. Heute gibt es sie in allen Größen, Farben und Oberflächenbeschaffenheiten. Ein paar Kuriositäten seien hier einmal vorgestellt:

a) Das Leuchtkondom.
Stehen die Leute auf Sex im dunklen Schlafzimmer, im Kino oder im Eisenbahntunnel, so sind leuchtende Kondome einzusetzen. Bitte fluoreszierende Kondome nehmen, da sich bei elektrisch beleuchtbaren zwei Nachteile ergeben haben: Unhandlichkeit und Gefährlichkeit. Was meinen Sie, wie schnell Sie zum Höhepunkt kommen, wenn Sie unter Strom stehen? Gar nicht, weil nicht viel von Ihnen und Ihrem Partner übrigbleibt. Verzückte Gesichter machen dann nur noch die Sanitäter. Also mal wieder die Chemie. Vorher das Kondom ins Licht legen, damit es sich “auflädt”.

b) Das Panzerkondom.
Normale Kondome sind nur 0,2mm dick, um ein möglichst hohes “Gefühl” zu geben. Kondome dieser Art sind jedoch nicht gerade besonders stabil; und somit hat das Panzerkondom seine Daseinsberechtigung erhalten. Diese Gefühlsverhüterli sind aus 2,75mm dicken Chrom-Molybdän-Panzerplatten gestanzt, dürften also höchsten Ansprüchen genügen. Angewendet werden sie gerne in homosexuellen Kreisen, aber auch von Sado-Maso-Freaks. Für diese gibt es Panzerkondome auch mit Leder überzogen. Dann sei da noch die beheizbare Variante erwähnt (Trockenspiritus, glaube ich).

c) Das radioaktive Kondom
Leuchtet wie das Kondom unter a) wahlweise in Plutoniumgrün oder Urangelb. Hinweis: Diese Kondome sind hochgiftig, dürfen daher erst an Jugendliche ab 18 Jahren verkauft werden. Der Vorteil: Da aus Abfallprodukten von Kernkraftwerken hergestellt, sind sie relativ billig. Dem Hobby-Terroristen sei aber gesagt, dass er für den Bau einer Bombe mindestens 200.000 von derartigen Gummihütchen braucht.

d) Das verstärkte Kondom
Dieses Teil mit Federstahl-Kupfer-Legierungen ist für die Senioren unter den Liebestollen. Herkömmliche Kondome knicken schon mal in der Mitte durch und stören so den Genus. Mit verstärkten Kondomen bleibt aber selbst der Rentnerständer länger als der eines 16-jährigen in einem Normalkondom. Für die Ökofreaks der Tipp: Nehmt Eure Jute-Kondome und taucht sie in eine kaltgesättigte Stärkelösung und genießt diese beiden Vorteile: Neben dem in wahrsten Sinne verstärkten Kondom (Umweltpreis des ORION-Verlags 1993) ist es nun auch seinem Zweck gerecht: Kontrazeption in höchster Vollendung, da komplett impermeabel (undurchlässig).

e) Das geschmacksverstärkte Kondom
…gibt es heute in sovielen Geschmacksrichtungen, dass für jeden was dabei ist. Probieren Sie Kondome mit Erdbeer-, Bananen- und Schokogeschmack. Für die Verwöhnten unter Ihnen: Kaviar, Hummer und 71er Burgunder (Weiß!). Für die Berufsfixierten: Öl Esso 89er, Leim und Druckerfarbe. Und für die perversesten Fans: Täuschend ähnlicher Geschmack nach Sperma Marke Arnold, Elvis oder Stallone. Die Preise für Tüten dieser Art unterscheiden sich sehr: Während der Bananenpräser für zwoelfuffzich an jedem Automaten erhältlich ist, muss man für die Promi-Sperma-Teile bis zu 1000,- DM hinlegen, wenn sie überhaupt erhältlich sind. Ein Kondom mit Prince-Charles-Geschmack wurde neulich für einen guten Zweck versteigert: 25.000 $.

f) Das geriffelte Kondom
Unter diese Kategorie fallen alle Präservative mit einer speziellen Oberfläche, die bei der Frau besonders hohe Lustgewinne verspricht. Für Männer, die sich emanzipieren wollen, der folgende Tipp: Jungs, stülpt das Ding um und genießt selber die geile Pelle. Zurück zum Thema: Hier hilft am ehesten ausprobieren, da jeder andere Beschaffenheiten bevorzugt. Die Schreiner unter Ihnen können Fachwissen demonstrieren, wenn sie Kondome “P60, Korund, geschlossene Streuung, Kunstharzbindung, Leinen” bestellen :-)

g) Das ausgebeulte Kondom
Nur für Männer, die einen besonders saftigen Abgang hinkriegen und so ein etwas größeres Reservoir benötigen. Oder für geizige Hengste unter Ihnen: Fünf Normaloladungen fasst durchschnittlich ein Kondom dieser Klasse. Hier ist es wie mit extralangen Capotes anglaises: Angeber legen sich eher selber rein: Das Kondom sitzt nicht.

h) Das Doppelkondom
Mit seinem besten Freund teilt man alles – auch die Freundin. Für derartige Moralverirrungen besorgt man sich ein Doppelkondom: Da gehen zwei rein, zahlen braucht aber nur einer. Die Wirtschaftlichkeit von Duopacks wird eigentlich nur noch bei Gruppensex-Parties eingeholt, wo diese Spezialität eingesetzt wird.

i) as Zungenkondom
Tja, Leute, falls Sie’s noch nicht wissen: Der Partner kann nicht nur mit den Teilen unterhalb der Gürtellinie stimuliert werden, auch die an sich sehr wendige Zunge kann Ihm Freude machen. Einige von Ihnen werden sich wundern, was der Sinn von einem Zungenkondom sein soll. Oder kann eine Zunge eine Schwangerschaft bewirken. Eher unwahrscheinlich. Nein, es geht um die AIDS-Gefahr… Auch praktisch beim Einnehmen von bitteren Medikamenten oder Lebertran.

j) Das Schwulenkondom
Eigentlich ein normales Kondom, bis auf etwas dickere Wände. Zwar nicht so stark wie das Panzerkondom, aber für den sicheren Analverkehr reicht es. Wird meist in rosa angeboten. In Aachen heißen die aber “Black Nero” oder so ähnlich…

k) Das Nekrokondom
Ähhm, ein ganz spezielles Teil für ganz spezielle Vorlieben. Durch seine müllsackähnliche Konsistenz und Farbe eignet es sich gut für nekrophile Absichten. Falls der Partner im Akt zu den Lebenden zurückkehren will, macht sich die Gleitbeschichtung (Zombies sind fast nie “nass”) mit 30 Vol.% Weihwasser bezahlt und rettet Ihr Leben.

l) Das Androidenkondom
An diesem Kondom werden die Techno-Freaks ihre Freude haben. NASA-Teflon- Beschichtung und Borg-Implantate machen dieses Teil zu einem besonderen Erlebnis. Wer ohne Androidenkondom mit Androiden verkehrt, verkehrt verkehrt. Und nachher heißt es: “Lt.Commander, es ist nie geschehen”. Für Humanoide noch der folgende Rat: Japan führt derzeit den Markt für A-Koms an; es ist fast täglich mit einer Neuerung zu rechnen. Informationen hierfür bieten übrigens Fachzeitschriften, wie “A-News” oder auch “Androiden-Kontakt-Magazin” (Alles für Elektriker und ASEX-Begeisterte).

m) Das Ganzkörperkondom
Ursprünglich als Ersatz für Strahlenschutzanzüge oder Badeanzüge für ölverseuchte Küsten konzipiert, heute als Kombilösung für Penis- und Zungenkondom eingesetzt. Für Plastik-Fans ein Muss im heimischen Lotterbett. Und für Seitensprünge ideal, da für den gehörnten Partner keine verräterischen Indizien übrigbleiben. Bitte darauf achten, dass die Luftlöcher auf der richtigen Seite liegen, sonst besteht Gefahr des Erstickens, wenn die Luft aus dem Reservoir aufgebraucht ist.

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Wer glaubt, Kondome könnte man nur für den Coitus verwenden, beweist eigentlich nur Phantasielosigkeit. Ein modernes Kondom kann für vieles gebraucht werden. Die Präser sind so was wie kleine Wunderwerke der Technik: Extrem dünn, dabei extrem reißfest und dicht. Warum sollte man sie also nicht zum Beispiel zum

a) Fahrradflicken
verwenden? Ich weiß, dass Fahrradprofis immer ein Kondom dabei haben. Sie sagen sich: “Mit einer Lümmeltüte kann ich mein Gerät flicken, aber kann ich mit einem Fahrradflicken f*ck*n?” Allerdings muss beachtet werden, dass bis jetzt noch nicht der optimale Vulkanisierer (Kleber) entwickelt wurde. Abhilfe: UHU Greenit ™. Oder zur

b) Entsorgung von Hundescheiße?
Sauber und hygienisch. Und passend. Einfach das Kondom unter den Schwanz von Bello kleben (Schwanz= hinterstes Teil beim Hund, ständig in Oszillation) und dann am Schaft abziehen und in der nächste Tonne deponieren.

c) Wurstpelle
Falls dem engagierten Metzger die Rindergedärme ausgehen, kann hier das Kondom wertvolle Dienste leisten. Für den Wurstliebhaber noch zwei Bemerkungen: Erstens möge das Gummi vor dem Genus der Wurst entfernt werden, zum zweiten sei darauf geachtet, dass man Wurst nicht mit aus b) gefüllten Teilen verwechselt.

d) Wasserbombe, Puddingteilchen, Aprilscherze allgemein
Wir haben heute den 21.2., also noch 38 Tage bis zum ersten April. Zeit genug, um sich mit Kondomen u.a. für folgende Scherze einzudecken: Wasserbomben (min. 1 l Wasser!, mit Lebensmittelfarbstoffen aufgemotzt) oder “Puddingteilchen” (Joghurt tut’s auch). Für militante Demonstranten oder boshafte “Scherze” kann man auch Leim oder Kleister (auch hier wirkt Färbung Wunder: Rot für Mordabsichten, oder den grünen “Ghostbusters-Gruß”).

e) Überlebenshilfe
Ganz ernsthaft. Ein mit Wasser gefülltes Kondom ist ein guter Wasserbehälter. So steht es tatsächlich in einem Survival-Buch! Bitte als Survivalfan nicht übermütig werden und auf den Palmen ‘rumjumpen, denn sooo reißfest ist das Präservativ auch nicht.

f) Transparentes Geschenkpapier
Für den Partner ein netter Gag, jedoch nicht für die Erbtante, ist es, sein Präsent in einem Kondom eingepackt zu überreichen. Man kann wunderbar Schreibwaren, Blumen oder Pralinen so verpacken. Nachher kann man das Papier auch zum eigentlichen Zweck verwenden… Bitte nicht umgekehrt. Tipp: Nur unbeschichtete Kondome verwenden, da Pralinen mit Arnoldgeschmack nicht jedermann munden!

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a) Der Automat
Die einfachste Möglichkeit, an die begehrten Latex-Teile ‘ranzukommen, ist der Kondomomat. Für den Beobachter ist die Transaktion so unauffällig wie Zigarettenziehen. Daher auch die beliebteste Methode. Diese Tatsache widerlegt im übrigen die Annahme, dass die Ware aus dem Automaten verrottet sei, da ja oft nachgefüllt werden muss… Leider sieht man sonst die Ware nicht, und wer “Condom Surprise” ordert, soll sich nicht wundern, wenn er ein Teil der nekrophilen Art zieht, obwohl seine Freundin noch lebt.

b) Der Supermarkt
“Heeelllgaaa? Was kosten die Kondooome?” Jeder kennt diese AIDS-Werbung. So läuft es aber gewöhnlich nicht; peinlich wird’s erst, wenn man die Ware als Aufhänger für eine Kassiererrinnen-Anmache nimmt. Das endet meist mit einem unerotischen Veilchen. Ansonsten auch eine gute Möglichkeit. Auf Sonderangebote achten.

c) Die Apotheke
Für den, der’s diskret mag. Die Auswahl ist normalerweise aber eher bescheiden. Und teuer. Aber eine gute Gelegenheit, an Drogen, Gleitmittel und Werbegeschenke ‘ranzukommen. Der Versuch, mittels Rezept Verhüterli zu erstehen, ist übrigens zwecklos. Geheimtipp: Einige Hustensäfte wirken als Aphrodisiakum!

d) Die Spezialgeschäfte
In der Auswahl ungeschlagen, in der Beratung sowieso, sind die Spezialgeschäfte. Diese können Sex-Shops oder auch pure Kondomläden sein. Hier gibt es auch oft Aushänge, was wann wo versteigert wird (s.o.) und Probeausgaben diverser Magazine (nein, keine Pornographi

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Ob nun Kondom, Pariser, Verhüterli, Lümmeltüte oder Gummi. Alle diese Namen versprechen einem Sicherheit und damit garantierten Spaß. Denn wer sich Sorgen über Krankheiten oder eine ungewollte Schwangerschaft macht, kann sich nicht gehen lassen. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass in einer Partnerschaft offen über das Thema Verhütung gesprochen wird. Jeder sollte vom anderen wissen, wie er darüber denkt und wo die Ängste und Sorgen liegen.

Doch genau hier liegt häufig das Problem. Viele (gerade junge) Männer haben manchmal einfach die Angst zu versagen und aus diesem Grund teilweise leichte Potenzprobleme. Sie setzen sich hier selbst stark unter Druck. Die Angst die Partnerin nicht ausreichend zu befriedigen und hinterher als „Verlierer“ dazustehen ist meist sehr groß. Wenn dazu noch der Vorspielstop in Form des Kondomüberziehens dazu kommt ist häufig ganz vorbei.

Und genau hier kommt der wichtige weibliche Part ins Spiel. Man darf seinen Partner auf keinen Fall unter Druck setzen, sondern lieber gut zureden. Auch wenn es manchmal nicht so klappt. Und gerade wenn man merkt, dass beim Einsatz des Kondoms häufig ein Ende in Aussicht ist, ist Initiative gefragt. Warum als Beispiel das Kondom nicht einfach nebenbei mit dem Mund überstreifen. Dies bedarf zwar einiger Erfahrung, aber mit einigen Trockenübungen ist das zu schaffen. Wenn man also aktiv bei den Problemen hilft und sich und den Partner nicht entmutigt bzw. entmutigen lässt, steht auch dem Spaß MIT Kondom nichts entgegen.

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Viele Leute beabsichtigen immer, ein Kondom zu benutzen. Wenn es dann aber soweit ist, tun sie es doch nicht. Aber warum tun sie es nicht?

Es gibt tatsächlich noch Mensch die nicht wissen, dass man ohne Kondom Krankheiten bekommen kann. Dazu zählen neben dem schlimmen HI-Virus auch Genitalwarzen, Gonorrhö und viele andere. Wenn sie doch von den Krankheiten wissen denken sie sich jedoch, dass es ihnen nicht passiert, sich solch eine Krankheit zuzuziehen. Manche wissen auch einfach nicht, wie sie das Thema Verhütung ansprechen sollen. Meist, weil es ihnen peinlich ist.

Manchen Menschen ist es auch einfach zu peinlich, sich Kondome zu kaufen. Auch die Angst, sich beim Überstreifen des Kondoms zu blamieren ist groß. Dagegen würde ganz einfach vorheriges Üben helfen. Vor dem Onanieren einfach ein Kondom übergerollt und die Übung ist ganz schnell da. Mädchen können einfach an einem penisförmigen Gegenstand üben.

Es ist auch möglich, dass der Partner vielleicht auch einfach kein Kondom verwenden möchte. In dem Fall sollte man auf jeden Fall darauf beharren, ein Kondom zu benutzen. Wenn der Partner nicht auf diesen Wunsch eingehen kann oder will zeugt das nur von seiner Unverantwortlichkeit. Hier sollte man sich ernsthaft überlegen, ob man wirklich mit einem so unverantwortungsbewussten Menschen in einer Beziehung leben möchte.

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In Deutschland sind Kondome das zweitbeliebteste Verhütungsmittel. Da es die kleinen Latexhäute in den verschiedensten Variationen gibt, ist auch garantiert für jeden etwas dabei. Ob groß, klein, etwas dicker oder hauchdünn, trocken, feucht, mit und ohne Spermiziden, Duft-, Farb- und Geschmacksstoffen. Alle verhindern eine ungewollte Schwangerschaft und vor allem sind sie bis heute der einzige wirklich sichere Schutz vor dem HI-Virus und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten.

Der Pearl-Index liegt bei Kondomen zwischen 2 und 12, das heißt, dass von 100 Frauen die ein Jahr lang das Kondom benutzen, höchstens 2 bis 12 Frauen ungewollt schwanger werden. Wenn man das Kondom richtig verwendet, ist es also wirklich außerordentlich sicher. Wichtig bei den Kondomen ist natürlich auch, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht überschritten ist, denn sonst könnten sie möglicherweise reißen. Außerdem muss aufgepasst werden, dass keine Kondome aus beschädigten Verpackungen verwendet werden.

Auch durch zu viel Sonne und Hitze sowie unachtsamer Lagerung in z.B. der Hosentasche oder dem Portemonnaie und kann es passieren, dass sie reißen. Besonders Kondome aus Kondom-Automaten sind extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Hier gilt es also besonders vorsichtig zu sein und lieber auf Kondome aus der Apotheke oder der Drogerie zurückzugreifen. Alles in Allem sind Kondome trotzdem eine wirklich sichere Verhütungsmethode und gerade bei den sexuell übertragbaren Krankheiten gibt es keine sicherere Methode, sich zu schützen.

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Während die meisten protestantischen Kirchen eine positive Haltung zu Kondomen vertreten, lehnt die römisch-katholische Kirche den Gebrauch von Kondomen (und der Anti-Baby-Pille) als Verhütungsmittel ab. Dies entspräche, laut der Kirche, nicht der Würde des Menschen. Als Papst Johannes Paul II. ein Kondomverbot (gerade in den afrikanischen Ländern, in denen es HI-Virusraten gibt) ausrief, wurde er besonders von Europa und der USA kritisiert. Trotz allem lautet es nach wie vor, dass der Gebrauch von Kondomen gegen die Moral verstoße.

Es wurde zumindest unter Papst Benedikt XVI. eine Ausnahme ausgesprochen, in dem, falls ein Ehepartner mit dem HI-Virus infiziert sei, der Gebrauch von Kondomen in Ordnung sei. Dies war zu Zeiten von Papst Johannes Paul II. noch anders, denn der Vertrag die Meinung, dass es in einem solchen Fall moralisch richtig sei, Enthaltsamkeit auszuüben. Auch behauptete die Kirche, dass das Kondom gar keinen 100 % Schutz gegen HIV bieten würde. Dies ist, bei ordnungsgemäßem Gebrauch des Kondoms, jedoch falsch und kann wissenschaftlich wiederlegt werden.

Immer häufiger wird der Vorwurf ausgesprochen, dass die katholische Kirche Schuld daran trage, dass es die hohen Infektions-Raten in Afrika noch gäbe. Es sind schon häufig Diskussionen über dieses Thema gehalten worden, aber die Kirche bestreitet das. Tatsache ist jedoch, dass es sicher keine annähernd so häufige Infektionen geben könnte, wenn der Geschlechtsverkehr ordnungsgemäß verhütet werden dürfte.

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Latex wird aus dem Milchsaft des so genannten Parakautschukbaums meist in Südostasien gewonnen. Häufig sind Rückstände der Produktion für die Sensibilisierung auf Latex schuld. Aber nicht jede vermutete Latexallergie ist auch eine. Oft reagiert der Körper auch auf die beigemengten Zusatzstoffe in der Produktion. Dies können unter anderem Weichmacher, Füllstoffe und Vulkanisationsbeschleuniger sein. Am einfachsten ist es, wenn man bei einem Allergologen einen Allergietest machen lässt, denn so kann man herausfinden, welche Stoffe genau der Grund für die allergischen Reaktionen sind.

Die Symptome für eine Allergie sind bei sehr unterschiedlich. Mit zunehmender Sensibilisierung können die Symptome auch heftiger werden. Es können Juckreiz und Rötungen auftreten, aber auch allergischer Durchfall kann durch manche Stoffe hervorgerufen werden. Im Ernstfall können die Symptome auch allergisches Asthma oder sogar Herzrhythmusstörungen auslösen. Auch eine starke Müdigkeit und körperliche Schwäche können für eine allergische Reaktion sprechen.

Wenn eine Allergie vorliegt kann man auf latexfreie Kondome umsteigen. Es gibt vier aktuell verwendete Latex-Alternativen. Polyurethan, was geruchlos, transparent und sicher bewährt ist. Da sie nur ca. 0,02 mm an Materialstärke vorweisen, gelten sie als besonders gefühlsecht. Man kann auch die Variante mit synthetischen Polyisopren verwerden. Sie ist aus künstlichem Latex ohne Allergenen. Das Kunstharzderivat AT – 10 ist zwar nicht sehr elastisch, dafür aber extrem günstig. Aber auch der Naturdarm ist eine Möglichkeit, allerdings schützt ist dieser nur zur Verhütung, nicht jedoch gegen Krankheitserreger. Man sollte den Naturdarm also nur bei Partnern verwenden, bei denen man sich sicher sein kann, dass er/sie keine sexuell übertragbaren Krankheiten hat.

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Als erstes wurden gewebte Stoffe benutzt, die als Kondom dienten. Sie waren nicht wirklich für die Empfängnisverhütung geeignet. Die ersten wirksamen Kondome wurden aus Schafsdärmen und/oder anderen tierischen Membranen hergestellt. Manche davon sind sogar heute noch erhältlich. Sie gelten als besonders sinnlich, da sie die Körperwärme wunderbar übertragen können. Sie sind jedoch nicht so wirkungsvoll wie die künstlich hergestellte Variante. Gerade bei der Verhütung von Schwangerschaften und sexuell übertragbaren Krankheiten können diese Kondome nicht mithalten.

1855 wurde, nach der Erfindung der Vulkanisierung von Kautschuk, das erste Gummi-Kondom hergestellt. Ab 1870 wurde dieses Kondom, was ca. 2 mm dick war, serienmäßig produziert. Es war noch vernahtet aber seit 1912 gibt es auch die nahtlose Variante. Seit 1930 wird nun Latex als Material benutzt. Diese Entwicklung war ein großer Schritt nach vorn in den Punkten Sicherheit und Verfügbarkeit.

Im Laufe der Herstellung wurden immer mehr Variationen an Längen, Breiten, Farben und Formen erfunden. Auch Kondome mit stimulierenden Eigenschaften wurden erfunden und auf den Markt gebracht. Es gibt mittlerweile auch Kondome mit so genannten Spermiziden, die die Spermien innerhalb von Millisekunden abtöten können. Auch für die verschiedenen Geschmäcker wurden Kondome, die so genannten Geschmackskondome hergestellt. Mittlerweile gibt es Kondome in allen Formen und Farben und man muss schon ein wenig schauen, bis man das für sich richtige gefunden hat.